• essbare Eisblume

Einmal ist einmal! Wer etwas anderes behauptet lügt.

Meine erste Begegnung mit dem Eiskraut war zunächst verwirrend. Ich war unter Zeitdruck und stand wieder völlig überwältigt, von der Vielfalt der Kräuter, Wild- und Speisepflanzen, aus denen ich im   Hofladen des Kirberghofs etwas aussuchen wollte.  

Die Qual der Wahl war noch nie etwas für mich. So kam man mir zur Hilfe und stellte mir die essbare Eisblume vor. Ein weiterer Name für das skurrile Kraut, welches man mir aus dem Stand heraus zum Verzehr anbot. Ich spontan, wie das Grundgesetz, war skeptisch, ob man dieses pelzige Läppchen wirklich essen kann.

Da war er wieder, der Schatten über den ich gelegentlich springen darf. Das haarig wirkende Kraut, einfach so in den Mund stecken? Ohne zu wissen, wie es schmeckt? Ich knirschte lautlos mit den Zähnen, setzte mein todesmutiges Siegerlächeln auf und nahm, was man mir anbot. Ab in den Mund und dann –  Erleichterung! Das Eiskraut war weder ekelhaft, noch stachelig und auch nicht fies, sondern ich war voll überrascht.

Eiskraut, Eisblume im Folientunnel

Die Blätter und Stängel dieser Pflanze sind unglaublich saftig, überaus knackig und haben einen milden, leicht salzigen Geschmack.

Das Eiskraut, der Name bezieht sich auf die wie Eiskristalle glitzernden Salzablagerungen, die sich an der Unterseite der sehr wasserhaltigen Blätter durch Verdunstung bilden. 

Das Eiskraut ist eine Speisepflanze und wird als Salat verwendet. In Frankreich ist dieser Wildsalat durchaus bekannt hier, in unserem Breitengrad, wohl eher eine Rarität

 

 

Meine Erfahrung sagt, dass Eiskraut einmal gepflückt, zügig verzehrt werden sollte. Es verliert an Spannkraft und trocknet aus. Eiskraut blüht und auch die Blüte ist essbar. Leider habe ich noch keine Pflanze blühen gesehen. Aber vielleicht ergibt sich die Gelegenheit in der Solawi  noch?

 

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Ich habe die Blätter als einfachen Salat zubereitet. Der Fantasie sind bezüglich des Dressings keine Grenzen gesetzt. Ich kann mir in Zukunft sowohl Früchte als auch etwas Herzhaftes dazu vorstellen.

Herausragend ist die Tatsache, dass ich mir überhaupt etwas unter Eiskraut vorstellen kann. Ich habe einmal probiert. Das reicht, um sich eine erste Meinung zu bilden.  Mir ist das Motto: „Einmal ist immer das erste Mal.“ im guten wie im schlechten Zusammenhang lieber. „Einmal ist keinmal“ ist eine Reinwaschformel, die sich noch nicht einmal für schmutzige Socken eignet. Sich im Verlauf des Lebens eine Offenheit für Neues zu bewahren ist eine Herausforderung.

Daran arbeite ich jeden Tag.

Wie geht es Dir mit neuen Dingen?  Das Kommentarfeld ist geschmacksneutral, tut nicht weh und ist geduldig ;-) Nebenwirkung hat es allerdings! Ich freue mich, wenn Du mir einen Kommentar hinterlässt.

Lass es Dir gut gehen.

Herzliche Grüße

Signatur

 

 

PS.: Weil Du es Dir Wert bist!

 

 

 

By | 2016-11-10T16:35:14+00:00 31.08.2016|Tags: , , |0 Kommentare

About the Author:

Ich bin Sonja Fuchs alias Fuchsmunter. Ich habe bis Anfang 2014 in der freien Wirtschaft gearbeitet und kurz vor dem Burnout die Notbremse gezogen. Ich habe meinen Job gekündigt, arbeite jetzt halbtags in einem Fitnessstudio, habe eine Ausbildung zur Fitness- und Ernährungstrainerin gemacht und beschäftige mich intensiv mit einfachem und gesunden Lifestyle.

Wenn ich keinen Sport treibe, ein neues Rezept ausprobiere oder einen neuen Kniff teste, der das Leben leichter macht, dann schreibe ich hier darüber.

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