• Apfelkuchen Low Carb

Low Carb Apfelkuchen mit Irmhilds Äpfeln

Ich backe am liebsten einfach. Das heißt, schnell, simpel und dem Blutzucker zuliebe immer Low Carb. Doch manchmal geht es nicht einfach! Da will man mehr. Das gewisse Etwas eben, nur auf dem Teller.

Dann ist es Zeit für die berühmte “Extra Meile”.

Damit ist nicht gemeint, dass Du für dieses Rezept  auf einen Baum kletterst, um die Äpfel zu pflücken. Doch wer das möchte, findet einen Hof in der Umgebung, der die persönliche Apfelernte anbietet. Die Bäume sind meist Buschbäume und das Obst kann bequem gepflückt werden. Die persönliche Ernte ist ein ganz besonderes Erlebnis, was nicht nur den Apfel besonders lecker macht, sondern ihn auch in der eigenen Wertschätzung steigen lässt.

In der Küche besteht die “Extra Meile” somit aus einem besonderen Beschaffungsaufwand für die Lebensmittel und aus einem größeren Zeitinvestment für die Zubereitung.

Für dieses Rezept habe ich beides getan. Erst habe ich die Äpfel geerntet. (Der Baum wurde von meiner Großmutter Irmhild gezogen, daher der Name der Äpfel). Dann habe ich eine Küchensession eingelegt, die das normale Maß überschreitet. Aber der Aufwand hat sich absolut gelohnt!

Das Backergebnis ist ein hammer-saftiger und äußerst leckerer Apfelkuchen.  Während des Schreibens, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Ich hoffe inständig, gleich noch ein Stück im Eisfach zu finden, denn man kann den Kuchen einfrieren.

Damit der Kuchen auch für Dich ein voller Erfolg wird, habe ich vorab ein paar Tipps.

Der Mürbeteig.

Lass Dich vom Teig nicht ins Boxhorn jagen. Er wird bröselig, wenn die Butter zu warm ist oder Du ihn zu lange knetest. Beim Ausrollen ist er unelastisch und franst deshalb am Rand aus. Nach der Herstellung muss er gekühlt werden und kann so einige Tage aufbewahrt werden.

Die Äpfel.

Die Sorten Breaburn und Boskop eignen sich besonders gut zum Kochen von Apfelmus. Doch letztendlich kannst Du jeden Apfel nehmen. Sei bei der Mengenbestimmung der Äpfel großzügig. Falls Füllung übrig bleibt, hast Du für den nächsten Tag eine Portion Apfelmus.

Dieser macht sich z.B. besonders gut auf einem Pfannkuchen.

Verwahre ein oder zwei Äpfel auf, um diese in kleinen Stücken erst Später in die Füllung zu geben. Dann hast Du nach dem Backen noch ein paar bissfeste Apfelstückchen im Kuchen.

Der Teigdeckel.

Es ist nicht ganz einfach diesen Teigdeckel aus zurollen und im Ganzen auf den Kuchen zu bringen. Ich lege ihn deshalb immer für ein paar Minuten ins Gefrierfach. Du kannst das umgehen, indem Du den Teig für den Deckel einfach oben auf bröselst. Schon hast Du einen Streuselkuchen.

Vorbereitungszeit: 60 Minuten  –  Backzeit: 20-30 Minuten – Nachbereitung: 10 Minuten

Zutaten für eine große Springform (26 cm) = 12 Stücke

Zubereitung

  1. Die Butter in kleinen Flocken in eine Schüssel geben. Das Mandelmehl, 150 g Xucker, 2 Eier und das Mark der Vanille hinzufügen. Mit der Hand zu einem Teig verkneten.
  2. Den Teig in einem Gefrierbeutel für 30 Minuten in den Kühlschrank geben.
  3. In dieser Zeit die Äpfel schälen, vierteln und in Stücke schneiden. Die Apfelstücke, mit 2 EL Wasser und 40 g Xucker bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln.Vom Herd nehmen. Falls sich zu viel Saft bildet, muss dieser abgegossen werden.
  4. Den Ofen auf 180° vorheizen.
  5. ⅓ des Teiges auf Backpapier ausrollen und mit dem Boden der Kuchenform einen Teigdeckel zurecht schneiden. Den Teigdeckel, auf dem Backpapier, ins Gefrierfach geben.
  6. Die Springform zusammensetzten und gut einfetten. Den Rest des Teigs in einer Springform zurecht drücken und am Rand ca. 5 cm hochziehen.
  7. Den Teig in der Springform für ca. 10 Minuten vorbacken.
  8. Die abgekühlte Apfelmasse einfüllen und den Teigdeckel auf die Masse legen.
  9. Den Kuchen ca. 20-25 Minuten backen und abkühlen lassen.
  10. Puderxucker mit dem Saft einer halben Zitrone verrühren und den Kuchen damit bestreichen.

Nährwertangaben pro Stück:

Energie: 283 kcal
Kohlenhydrate: 17 g
Eiweiß: 17 g
Fett: 15 g
Ballaststoffe: 7 g

Ich gehe nun wieder in die Küche und gucke, ob mein Stückchen Apfelkuchen schon aufgetaut ist. ;-) Dir wünsche ich viel Spaß beim nachbacken und noch mehr Spaß beim schlemmen dieses figurbewussten Kuchen mit dem extra Pfiff.

Wenn Dir dieses Rezept gefallen hat, und Du jemanden kennst der auch gerne Apfelkuchen ißt, dann teile es doch mit ihm.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Ausprobieren und natürlich einen Guten Appetit!

Viele Grüße,

Signatur

 

 

PS: Weil Du es Dir Wert bist!

By | 2017-11-03T12:54:25+00:00 2.11.2017|Tags: , , |0 Kommentare

About the Author:

Ich bin Sonja Fuchs alias Fuchsmunter. Ich habe bis Anfang 2014 in der freien Wirtschaft gearbeitet und kurz vor dem Burnout die Notbremse gezogen. Ich habe meinen Job gekündigt, arbeite jetzt halbtags in einem Fitnessstudio, habe eine Ausbildung zur Fitness- und Ernährungstrainerin gemacht und beschäftige mich intensiv mit einfachem und gesunden Lifestyle.

Wenn ich keinen Sport treibe, ein neues Rezept ausprobiere oder einen neuen Kniff teste, der das Leben leichter macht, dann schreibe ich hier darüber.

Hinterlassen Sie einen Kommentar