Die Personenwaage entscheidet nicht über dein Glück! Oder etwa doch?

Du bist verzweifelt und frustriert.

Du hast jedes Lebensmittel unter die Lupe genommen. 

Du hast dir genau überlegt, welche Kalorien du deinem Projekt “Gewichtsreduktion” zu mutest.  

Du hast den selbst auferlegten Verzicht ertragen, um am Ende des Tages …. um was zu bekommen? !

Anstatt mit einer Gewichtsabnahme belohnt zu werden, wirst du mit einer Nullrunde auf der Waage abgespeist oder sogar mit einer Gewichtszunahme bestraft.

Nach Bestrafung fühlt es sich zumindest an.

Doch Vorsicht! 

Hier kommt eine gute Nachricht: “ Es fühlt sich nur so an, wenn du es selbst zulässt.”

Und statt dich selbst zu schimpfen und zu schelten, darfst du dich fragen: “Wer oder was beeinflusst da grad meine Emotionen und vermiest mir den Tag?”

Eine Personenwaage? 

Deine Personenwaage!

In unserem Zeitalter haben wir es meist mit einer digitalen Personenwaage zu tun. 

Vielleicht schlummert auch noch eine mechanische Waage in einer deiner Badezimmer Ecken. 

Unterm Strich ist tatsächlich egal.

Sie zeigen beide eine Zahl, die unter Umständen so viel Einfluss auf dich ausübt, dass sie dir den Tag versaut.

Ganz nüchtern betrachtet, misst sie die Gravitation. Klingt abstrakt? Isses irgendwie auch. 

Und sie ist dabei ganz genau! Sie wiegt – ganz akribisch – alles mit. 

Deine Kleidung, deinen Magen- und Darminhalt, den Inhalt deiner Blase und natürlich auch deine Wassereinlagerungen, die nicht nur von deiner hormonellen Situation abhängen, sondern auch von dem, ob du salzig gegessen oder vielleicht viele Kohlenhydrate zu dir genommen hast.Diese Parameter haben alle nichts mit deinem Körperfettanteil zu tun, dem du mit deinem Projekt Gewichtsreduktion zu Leibe rücken möchtest.

Und dennoch misst du ausschließlich deinen Erfolg daran?

Weniger gegessen und mehr bewegt und trotzdem ist nix auf der Waage passiert?

Hol dir mein Konzept zum Kurzzeitfasten und erfahre, worauf es außerdem noch ankommt!

Ja! Ich wills wissen.

Das ist dir gegenüber einfach nicht fair!

Gewichtsreduktion ist ein Veränderungsprozess. 

In diesem stellst du deine Ernährung um. 

Bestenfalls lässt du jetzt Pausen zwischen den Mahlzeiten, isst weniger von den schlechten Kohlenhydraten, verzehrst weniger Zucker und isst weniger salzig und weißt, wie viel Energie dein Körper tatsächlich braucht.

Du hast mehr Alltagsbewegung und vielleicht machst du sogar Sport. Durch all diese Anpassungen an die tatsächlichen Bedürfnisse deines Körpers wirst du abnehmen.  

Manchmal hakt es allerdings auch an einem anderen Ende. Dann darf man Ursachenforschung betreiben. Hier findest du meine besten Tipps dazu. 

Und manchmal braucht es einfach noch ein bisschen mehr Zeit. 

Also eine gute Portion Geduld sowie das Wissen, dass Schwankungen auch bei Einhaltung aller Maßnahmen zur Gewichtsreduktion sich nicht immer unmittelbar mit einem Minus auf der Waage messen lassen.

Deswegen kann das Wiegen maximal eine begleitende Maßnahme im Gewichtsmanagement sein, aber nicht der Parameter, der über deinen Erfolg Auskunft gibt!

Was neben der nervigen Personenwaage außerdem noch Hilft den Fortschritt zu ermitteln.

Um das Ergebnis zu operationalisieren, empfehle ich deshalb dringend zusätzlich zu messen.

Das heißt, Bauchumfang in cm (gemessen auf Bauchnabelhöhe), Po-Umfang in cm Beinumfang links + rechts in cm bei Beginn des Projekts festzuhalten.

Außerdem geht es in erster Linie bei deiner Gewichtsreduktion gar nicht darum, dass du Zahl 1,2 oder 3 auf deiner Waage ablesen kannst, sondern darum, wie du dich fühlst. Nicht umsonst sprechen alle vom Wohlfühlgewicht, oder?

Dein Befinden zählt!

Du könntest dich also, anstatt dich zu wiegen und den Tagesverlauf davon abhängig zu machen, auch einfach mal fragen:

Was hat sich denn unabhängig von dieser Zahl auf der Personenwaage bei mir verändert?

Fühle ich mich fitter?

Bin ich leistungsfähiger und habe mehr Power?

Fühle ich mich wacher und bin nicht mehr so schnell müde?

Wie war meine Ernährung in den letzten Tagen und was habe ich richtig gut gemacht?

Das Ziel ist es, diese Fragen positiv beantworten zu können und sich auch schon in der Zeit der Gewichtsreduktion richtig gut zu fühlen.

Doch ganz ohne Personenwaage wird es wahrscheinlich auch nicht gehen.

Es geht nicht mit und auch nicht ohne!?

Theoretisch betrachtet hängt der Erfolg deiner Gewichtsreduktion auch gar nicht vom Besitz einer Personenwaage und deren Ergebnisse ab.

Doch ich weiß natürlich auch aus eigener Erfahrung und entsprechender Konditionierung, dass es nicht so einfach ist, sich von der Personenwaage und der Zahl der Waage freizumachen.

Deswegen habe ich hier noch ein paar Tipps für dich, um Zahlen zu ermitteln, die sich vergleichen lassen, weil sie bestenfalls unter gleichen Bedingungen ermittelt werden.

Richtig wiegen auf der Personenwaage:

  • Die Waage sollte immer am selben Ort stehen.

  • Der Untergrund darf nicht nachgeben, wie auf einem Teppich zum Beispiel.

  • Du solltest dich immer auf derselben Waage wiegen.

  • Du solltest dich immer zur gleichen Zeit wiegen. Praktisch ist es, sich nach dem Aufstehen zu wiegen, da man bestenfalls die Blase schon entleert hat.

  • Du solltest dich nackt wiegen.

  • Du solltest die deine Ergebnisse notieren, damit du deinen Zyklus beim Vergleich berücksichtigen kannst. Denn Sexualhormone habe auch die Neigung, Wasser zu binden.

Gewichtskontrolle mit der Personenwaage ist demnach relativ und sollte dir, auch wenn die Waage dir von heute auf morgen 1 kg mehr anzeigt, auf keinen Fall auf das Gemüt schlagen.

Dabei handelt es sich fast immer um Wassereinlagerungen, die bereits am nächsten Tag schon wieder verschwunden sein können.

Solange du deinen Insulinspiegel managst, du genug Bewegung hast, ausreichend trinkst und dich mit guten Kohlenhydraten sowie entsprechenden Eiweißportionen versorgst, bist du auf einem guten Weg! 

Auch wenn die Personenwaage für den Augenblick etwas anderes sagt!

Hab Geduld mit dir und bleib dran.

Es lohnt sich!

Herzliche Grüße

Sonja Fuchs

 

 

Ernährungs – und Laufcoach für berufstätige Frauen

Ringana Frische Partnerin

PS: Wenn du abnehmen möchtest, ist es wichtig die eigene Essgewohnheiten zu prüfen, zu hinterfragen und dann an den richtigen Stellschrauben zu drehen. Wer angesichts eines stressigen und bewegungsarmen Alltags sein persönliches Wohlfühlgewicht gefährdet sieht, ist gut beraten, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen.
Auch kleine Veränderungen der Essgewohnheiten können hier helfen.  In der Strategie-Session suchen wir nach den Stellschrauben und finden die, die sich für dich am einfachsten drehen lässt. Hier mehr! (nur max. 10 Sessions, buchbar bis Fr 09.10)  

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