4 überzeugende Fakten, warum Planung dich vor Übergewicht bewahrt und aktuell auch Nerven schont.

Mit dem Hunger ist es so, wie mit Weihnachten. Weihnachten schafft es jedes Jahr aufs Neue, viele Menschen zu überraschen. Ganz plötzlich ist es der 24.12 und man hat die Frage nach den Geschenken immer noch nicht endgültig geklärt.

Mit dem Hunger läuft es ähnlich. Ehe man sich versieht, befindet man sich in der Situation etwas essen zu müssen. Der Hunger drängt! Weit und breit findet sich nix Nahrhaftes, was in einer ausgewogenen Ernährung Sinn machen würde.

So war es in der Vergangenheit auf jeden Fall bei mir, … wenn ich mich richtig erinnere.   

Und dass wir satt, friedlichere Artgenossen sind, ist auch kein Geheimnis.

Wir würden zwar nicht verhungern, wenn mal eine Mahlzeit ausfällt. Aber die schlechte Laune, das unkonzentrierte dahinsiechen, das hohle Gefühl im Bauch, der rapide abfallende Blutzuckerspiegel – Grrrrr unangenehm!

Alles Gründe, sich schnell mit der nächstbesten verfügbaren Energie von diesem fiesen Gefühl zu befreien.

Wenn du dich aber bereits scheußlich hungrig fühlst, ist deine Wahrnehmung schon so beeinflusst, dass deine Chance, eine nahrhafte oder gar gesunde Lebensmittelauswahl zu treffen, sehr gering ist.

Der Körper übernimmt die Kontrolle und befiehlt, was er als Nächstes will. Hauptsache es geht schnell! Damit meint er schnelle Energie in Form von schnell verfügbare Kohlenhydraten.

Kurzum, alles aus Zucker ist ihm jetzt besonders recht. Süßigkeiten aller Art sind herzlich willkommen!

Die Auswirkungen von zu viel Energie und zu wenig Baustoffen und Nährstoffen sind weniger willkommen.

Eine so geartete und andauernde Verpflegung macht nicht nur dick, sondern am Ende auch krank.

Also, warum nutzen wir unsere kognitiven Fähigkeiten nicht gleich sinnvoll und planen unsere Versorgung mit Lebensmitteln vorausschauend ?

Das würde für so viele Menschen ein Plus an Lebensqualität bedeuten.

Viele tun es aber einfach nicht.

Natürlich ist Planung im ersten Augenblick Mehraufwand. Doch im Verlauf der Woche denkt man dann stattdessen jeden Tag darüber nach, was man essen wird.  Geht vielleicht sogar mehrfach einkaufen und am Ende des Tages ist man dann vielleicht einfach nur noch zu müde, um auch noch zu kochen. 

Ja, es ist auch völlig unspektakulär, etwas Alltägliches, Selbstverständliches zu planen. 

Gut, besonders spontan ist man mit einer Planung auch nicht. Klar kommt auch mal etwas dazwischen.

Eine spontane Einladung (im Moment wohl eher nicht :-( ), oder einfach nur die Lust auf etwas vom Lieblingsitaliener oder weil der Tag echt Scheiße war und ihn nur Pommes retten kann. 

Aber wer sagt es denn, dass Pläne zu 100% funktionieren müssen?

Weine nicht, wenn ein Plan nicht funktioniert.

Der einfachste Umgang mit „Abweichungen vom Plan“ ist, sie zu akzeptieren. Ich habe es einfach aufgegeben zu bedauern, wenn ein Plan mal nicht zu 100% aufgeht.

Und so unter uns, die meisten Pläne die ich mache, gehen sowieso nicht zu 100 % auf.

Aber die meisten gehen fast auf und so komme ich garantiert jeden Tag ein Stück weiter voran! 

Wir rufen uns noch mal in Erinnerung, dass Essen ein tägliches Bedürfnis ist. Jede Entscheidung, die du diesbezüglich triffst, ist nicht in Stein gemeißelt, kurzfristig zu überarbeiten, bis hin zur Aufgabe des Plans, überhaupt etwas zu essen.;-)

Der Planungsgegenstand ist eine regelmäßige und gesunde Ernährung. Die Annahme lautet: Drei Mahlzeiten am Tag entsprechen 21 Mahlzeiten in der Woche. Wenn einige Mahlzeiten, nehmen wir an, z. B. vier Mahlzeiten außerplanmäßig über die Bühne gehen, bleiben 80% im Plan.

Das ist ein guter Schnitt. Punkt!

Willst du gut für dich und deinen Körper sorgen und endlich die Erfolge erzielen, die du dir wünschst?

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Welche Auswirkungen haben Pläne grundsätzlich?

Hinter jedem Plan steht ein Ziel. Die Auswirkungen von Plänen haben großen Einfluss darauf, ob wir unsere Ziele erreichen. Die folgenden Fakten machen deutlich, welche Möglichkeiten Pläne für dich bereit halten.

1. Pläne geben dir Orientierung.

Am wichtigsten ist die Funktion der Orientierung durch Pläne. Der Plan gibt die Richtung vor, die du für dich gewählt hast.

2. Pläne machen Auswirkungen für dich klar.

Es wird sofort offensichtlich, welche Auswirkungen es hat, wenn du vom Plan abweichst oder der Tag etwas anderes für dich vorhergesehen hat.

3. Pläne dienen dir als Grundlage zu deinen Entscheidungen.

Da dir die Auswirkung von Planabweichungen bewusst sind, kannst du diese zur Grundlage deiner Entscheidungen machen.

4. Pläne geben dir Handlungssicherheit.

Du weißt genau, welche Handlungen nötig sind, um deinem Plan zu folgen.

 

Was ist bei der Mahlzeitenplanung zu berücksichtigen?

Setze dir zeitliche Vorgaben!

Plane den Zeitpunkt, wann du dich mit deiner Wochenplanung hinsichtlich der Mahlzeiten beschäftigst. Setze dir einen Termin.

Ich plane z. B. zur Zeit jeden Sonntag.

Das fühlt sich grad gut an und passt zu den anderen Planungsvorgängen die ich für die Woche sonst noch zu erledigen habe. (Psssttt … nicht verraten, aber ich plane auch meine Sport- und Bewegungseinheiten) Montags dackel ich dann los und mache die Einkäufe.

Schau einfach, wann es für dich am besten passt. Lege einen Zeitpunkt sowohl zum Planen, als auch den Zeitpunkt des Einkaufs fest. Und dann nur noch machen.

Einfach aber abwechslungsreich!

Du musst kein Meisterkoch sein, um dich abwechslungsreich zu ernähren. Wir haben heutzutage theoretisch so viele Möglichkeiten auswärts zu essen, dass wir das erstklassige Kochen den Könnern überlassen. Natürlich sollst du dir etwas zubereiten, was du gern magst und dir auch schmeckt.

Also fertige einfach eine Liste von deinen Lieblingsgerichten an. Diese bestehen natürlich zu einem großen Teil aus Gemüse und Fleisch ist nicht die häufigste Beilage. ;-)

Ohne Einkaufszettel gehst du nicht aus dem Haus!

Der ganze Plan könnte Gefahr laufen, schon im Vorfeld zu scheitern, wenn wir den Einkaufszettel nicht einstecken. Bis vor Kurzem habe ich auch noch auf dem Zettel geplant. Seit einiger Zeit verwende ich allerdings eine App (es gibt einige Anbieter!) und finde es großartig.

Vergessen habe ich die Liste seitdem nicht mehr. ;-)

Besorge dir passende Transport- und Verstauungsmöglichkeiten!

Damit ist natürlich nicht nur der Jutebeutel oder Korb zum Einkaufen gemeint, sondern auch das Equipment, welches du benötigst, um eine Mahlzeit transportfähig zu machen.

Ich arbeite viel mit Glas. Muss meine Mahlzeiten aber auch nicht mehr mit Bus und Bahn zur Arbeit bugsieren. Schaue, was für ich am besten passt.

Akzeptiere, dass Planung dein Leben leichter macht!

Mit Plänen beschreiben wir die Wege, um unsere Ziele zu erreichen. Sie bieten die Möglichkeit, Schwierigkeiten im Vorfeld zu erkennen.

Die Planung von Mahlzeiten wird dir helfen, dich in einen besseren Zustand zu bringen.

Damit meine ich sowohl körperlich durch eine gesteigerte Leistungsfähigkeit oder gar Gewichtsabnahme, als auch eine psychische Entlastung.

Sei mal ehrlich. Die tägliche Frage “Was esse ich den heute”  sucks, oder?

Mich hat sie auf jeden Fall tierisch genervt! Und Planung als wirksames Instrument zu betrachten ist mir zu Beginn meines Wegs zu einem gesünderen Leben auch nicht so leicht gefallen.

Aber ich plane meine Mahlzeiten nun schon seit gefühlten Ewigkeiten und ich bereue keinen einzigen Plan davon.

Es geht mir besser. Ich lebe gesünder. Ich habe die Energie und den Enthusiasmus, denn ich für meine Arbeit brauche … und mittlerweile natürlich eine große Sammlung von „schnellen und gesunden Gerichten“.

Und ich habe einfach keine schlechtes Gewissen mehr, wenn mal was nicht so läuft wie geplant. Entscheide ich mich für Fast Food oder Convenience-Food, dann tue ich das ganz bewusst und ganz bestimmt ohne Reue. Denn unterm Strich läuft es dank, meiner Planung ja auch so bei mir! So What?!

Also, auf den Plan, Fertig – LOS!

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PS: Jetzt ist immer der richtige Zeitpunkt die Veränderungen vorzunehmen, damit es dir gut geht. Also, sieh dir doch mal meinen online Workshop zur Mahlzeitenplanung an. Weil du es dir Wert bist.